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Gabriel Fritsch

D-68165 Mannheim
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KommunikationsEntwicklung

Wie Gemeinsamkeit gelingt

Die Werkstatt für Ihren Konflikt

Anliegen formulieren       Vier Schritte zur Lösung        Downloads        Hinweis

 

Wie formulieren Sie Ihr Anliegen an Ihre KonfliktpartnerIn effektiv?

 

Ihre KonfliktpartnerIn muss wissen, was sie von Ihr wollen, um in Ihrem Sinne handeln zu können. Geben Sie ihr also wenigstens eine Chance und bitten sie rechtzeitig und auf eine positive und effektive Art und Weise.

Haben Sie kein Anliegen, haben Sie auch keinen Konflikt.

Verharrt Ihr Blicken in Richtung Vergangenheit, werden Sie eher über eine Schuld sprechen wollen, als von Ihrem Anliegen erzählen. Dann sollten Sie sich aber auch nicht wundern, wenn die Situation nicht besser wird.
Wenn Sie in die Zukunft sehen, blicken Sie in die Richtung, wo noch alles offen ist. Hier macht es Sinn, Einfluss zu nehmen.

Anstatt auf Veränderungen zu warten, die Ihnen zusagen, können Sie die Verantwortung für Ihr Anliegen übernehmen. Sie können allerdings nur dann Verantwortung für Ihr Anliegen übernehmen, wenn Sie es formulieren können, je präziser, desto besser.

z.B: "Du musst das machen!" > In diesem Satz ist man selber nicht vorhanden, wie sollte dann das eigene Anliegen drinnen sein? Verantwortung bedeutet, für etwas zu stehen. "Ich möchte ..." "Ich bitte dich ..."

Teilen Sie auch mit, was die Erfüllung des Anliegens für Sie bedeutet. Das ist zumindestens besser als zu drohen.

Im Formular weiter unten können Sie Ihr Anliegen für sich selbst formulieren und es mir dann wahlweise zusenden. Ich kommentiere Zusendungen dieser Seite immer mal gerne und natürlich ohne finanzielles Interesse. Ihre Daten unterliegen den Bestimmungen des Datenschutzes und werden natürlich vertraulich behandelt, angegebene Namen können auch Phantasienamen sein.

Bitte die KonfliktpartnerIn aus Respekt vor deren Privatsphäre hier nicht mit Nachnamen anführen. Bei den Notizen und Kommentaren (letzter Punkt) können Sie über die besonderen Hintergründe Ihrer Situation schreiben. Wenn es Ihnen gut tut, einfach über eine Person oder eine Situation zu klagen, tun Sie das einfach hier, ohne auf Ihre Formulierungen zu achten. Doch nachher sollten Sie zu Ihrem präzisen Anliegen kommen.

Name *

Email *

Ihr ungefähres Alter

w/m

In welcher Beziehung stehen Sie zur KonfliktpartnerIn

Was wollen Sie, das die KonfliktpartnerIn macht, sagt oder versteht?

Was würde Ihr innerer Wolf sagen, wenn er kein Blatt vor den Mund nehmen würde?

Welche Formulierung wählen Sie, um das Ihrer KonfliktpartnerIn zu vermitteln? *

Wie groß ist Ihre eigene emotionale Beteiligung

Notizen, Kommentare und Bitten an mich

Sicherheitscode *


 

 

 


Vier Schritte zur Lösung

Der erste Schritt aus einem heißen Konflikt ist ein Schritt zurück. Wir bauen eine Zeitverzögerung ein. Der Verstand braucht einen stillen Moment, um sich der eigenen Emotionen bewusst werden zu können. Bleiben die eigenen Emotionen unbewusst, treiben sie Gedanken in haltlosen Kreisläufen an. Der Verstand wäre dann Sklave der Emotionen. Mit dem Stop geben wir uns die Möglichkeit, aus dem Hamsterrad zu springen. Wenn Sie auf die Blume neben meinem Bild klicken und sie haben Javascript aktiviert, sind Sie in den Bergen Tibets, auf der Shanti-Stupa. Das verschafft Überblick und Abstand.

Der zweite Schritt ist die
Erkenntnis der eigenen Impulsivität. Wie viel Dampf ist im Kessel? Bei zu viel Druck ist es sinnvoll, erst einmal was Effektives zum Druckabbau zu tun, ohne dass andere Personen darunter leiden oder jemand zu Schaden kommt. Außerdem sollten wir nicht Dinge sagen oder tun, die uns nachher in Schwierigkeiten bringen. Man erlaubt sich den Selbstausdruck, um übermäßigen Dampf abzulassen (z.B.: laufen, im Wald schreien, sich bei Freunden beklagen, ein Bild malen, einen Brief schreiben, ein intensives Gebet, das obige Formular ausfüllen, ...). Danach wissen wir, wie wichtig uns die Sache ist. Die Impulsivität ist der Teil unserer Energie, der in unseren Emotionen drinnen ist. Diese Energie steht uns zur Verfügung, um viel zu denken, Schuldige zu suchen oder und abzulenken. Wir können sie andererseits auch in die Lösung der Angelegenheit investieren.

Der dritte Schritt entsteht durch die
Wahrnehmung der Emotionen. Wichtig: Die situationsbezogenen Emotionen selbst sind nie das Problem, sondern nur das Zeichen dafür, dass uns ein Problem persönlich betrifft. Das Problem ist außen, die Emotionen innen. Ist das Problem gelöst, verändern sich die Emotionen automatisch. Die Gefühle selbst als Problem zu bezeichnen, und dieses dann lösen zu wollen, ist meistens ein technischer Fehler.
Wir überlegen also zuerst, wie es uns selbst selbst geht und dann fragen wir uns, was die andere Person empfindet. Die Gefühle verraten uns dann, was jeder braucht oder brauchen könnte. Hier benötigen wir eine gewisse Fähigkeit zu Verständnis und Mitgefühl (Empathie). Das ist zumeist der schwerste Schritt. Solange wir an "Gerechtigkeit", Regeln, "Schuld" und "Strafe" demken, oder über das, was wohl "normal" wäre und was eben bei einem selbst oder bei der anderen Person "verrückt" ist, kann man diesen Schritt nicht gehen. Wir brauchen die Erkenntnis, dass mit uns selbst, mit der andern Person und mit den Gefühlen alles stimmt. Nur, das, was zwischen uns passiert (ist), das ist verbesserungsfähig und da wollen wir ja auch was ändern. Über Zuwendung fließt unsere Kraft zu der anderen Person. Zuwendung ist allerdings nicht zu verwechseln mit "nett" sein oder nachgeben, Varianten, mit denen wir uns und andere vor unseren Bedürfnissen und Anliegen zu schützen versuchen.

Der letzte Schritt, der noch fehlt, ist die
Kommunikation zur Veränderung oder die Loslösung. Jede Unruhe in uns braucht entweder eine Veränderung des Geschehens oder eine Akzeptanz. Was losgelassen werden kann, belastet nicht mehr. Was belastet (Herz, Kopf, Bauch), ist nicht losgelassen. Was lösungsorientiert kommuniziert werden kann, kann eine Beziehung vertiefen und verbessern. Eine Beziehung ohne Kommunikation um das Wesentliche verflacht und entgleist leicht. Wir können jedoch diesen letzen Schritt nicht gut vor dem Ersten tun. Eins nach dem anderen.

Viel Erfolg

 

 

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Ein paar nützliche Downloads für Konfliktlösungen

Gefühls- und Bedürfnisliste
4 Schritte zur Konfliktlösung nach der Gewaltfreien Kommunikation
Selbstempathie zur inneren Klärung
Tagebuch der Gefühle Tool aus eigener Werkstatt
Kindertagebuch der Gefühle Tool aus eigener Werkstatt
Der Zweimattenprozess neu! Tool aus eigener Werkstatt
The Work
Höflichkeit-Ehrlichkeit

Mehr Downloads finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Alle Anregungen können keinesfalls eine Therapie ersetzen, wo sie benötigt wird. Wenn Sie merken, dass Sie weiterführende Unterstützung in Ihrer besonderen Situation benötigen, die das Ausmaß und die Methode der Beratung und Selbstklärung überschreiten, wenden Sie sich bitte an einen Therapeuten Ihres Vertrauens. Links zur positiven Psychotherapie finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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